Eheringe
Der Ehering als Symbol für ewige Liebe und Treue. Durch seine Kreisform soll er die nie endende Liebe und Treue symbolisieren. Der Brauch des Eheringes geht auf sehr alte Zeit zurück. Schon die alten Kelten steckten ihrer Liebsten einen Ring als äußeres Zeichen an. Bei den alten Römern hatte der Ehering der Braut meist eine Schlüsselform um zu zeigen dass ihr die Schlüsselgewalt übertragen wurde.
Ungefähr im 11. Jahrhundert etablierte sich der Ringtausch im byzantinischen Verlobungsritus. Im Laufe des Hochmittelalters setzte sich immer mehr die kirchliche Trauung durch. Da wurde der bis dahin heidnische Brauch des Ringtauschens in den Trauungsritus übernommen. Ab da trugen auch Männer Eheringe, hauptsächlich um an den Schwur der Treue erinnert zu werden.
Üblicherweise sucht das Brautpaar ungefähr 4 Wochen vor der Trauung die Eheringe aus. Waren sie in alter Zeit aus Eisen oder Bronze kamen immer mehr die Edelmetalle in Mode. Ob Gold, Silber oder Platin, ob mit Edelsteinen oder ohne, je nach Geschmack des Brautpaares. Üblicherweise werden in Eheringe der Vorname des Partners und das Datum des Hochzeitstages eingraviert. Danach wird der Ehering vor dem Priester und allen Anwesenden, als Zeugen, zum äußeren Zeichen der Liebe dem Partner angesteckt.
Wird der Ehering in unseren Breiten an der rechten Hand getragen, wird er in der Schweiz und in den südlicheren Ländern er eher an der linken Hand getragen.
Laut einer Legende der alten Ägypter wird der Ehering am linken Ringfinger getragen, da dieser, anatomisch gesehen, direkt zum Herzen führt. Und bricht der Mann die Treue, bricht auch der Ring.